Header-Bild

SPD Rhede

Kommunalpolitik


Vorherige Seite Eine Seite weiter Vorschau / übersicht


Antrag zur Veränderung der Friedhofsanlage

für das Haushaltsjahr 2018 beantragt die SPD Fraktion die Entwicklung einer Neukonzeption für den Rheder Friedhof, die insbesondere

  • die notwendige Sanierung der Trauerhalle
  • Alternativvorschläge zur vorhandenen Trauerhalle, z.B. die Frage der Nutzung von kirchlichen oder privaten Räumlichkeiten
  • eine sich ändernde Bestattungskultur mit zunehmenden Urnenbestattungen
  • die Frage der Errichtung eines Kolumbariums zur würdigen Aufbewahrung von Urnen
  • langfristige Auswirkungen von Veränderungen auf die bestehende Friedhofsanlage

betrachtet und die Finanzierungsmöglichkeiten und Realisierungschancen aufzeigt. In der Konzeption sollen auch die Vorstellungen der Rheder Kirchengemeinden und der privaten Bestattungsunternehmer aufgegriffen und bewertet werden.

Begründung:

Die auf dem Friedhof vorhandene Trauerhalle mit Aufbahrungs- und Nebenräumen ist sanierungsbedürftig und entspricht weitgehend nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Deshalb wird die städtische Trauerhalle überwiegend nur noch dann in Anspruch genommen, wenn die entsprechenden Räumlichkeiten der privaten Bestatter kapazitätsmäßig nicht ausreichen. Dies hat auch entsprechende Auswirkungen auf die Gebührenkalkulation. 

Die Zahl der Urnenbestattungen nimmt allgemein zu und ist in Rhede vergleichsweise höher als in einigen Nachbargemeinden. Immer mehr Gemeinden greifen die sich ändernde Bestattungskultur auf und errichten auf Friedhöfen Kolumbarien zur würdigen Aufbewahrung von Urnen oder nutzen die Schließung von Kirchen für Errichtung von Kolumbarien außerhalb des Friedhofs. 

Auch wenn grundlegende Sanierungsmaßnahmen am Friedhof in diesem Haushaltsjahr noch nicht vorgesehen sind, macht es vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Veränderungen Sinn, möglichst frühzeitig Überlegungen darüber anzustellen, welche strukturellen Konsequenzen daraus zu ziehen sind und welche tragfähigen Lösungen gefunden werden können, die von möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern mitgetragen werden.

 
 

Neuigkeiten

17.04.2021 09:17 Sachgrundlose Befristung: Koalitionsvertrag muss jetzt endlich umgesetzt werden
SPD und CDU/CSU haben im Koalitionsvertrag vereinbart, sachgrundlose Befristungen und Kettenbefristungen einzuschränken. Nun hat Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, einen Gesetzentwurf dazu vorgelegt. Besonders in der aktuellen durch die Corona-Pandemie geprägten Situation benötigen Menschen Sicherheit im Beruf. Eine Eindämmung sachgrundloser Befristung ist überfällig. „Die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung ist schon lange eine sozialdemokratische

17.04.2021 09:15 StVO-Novelle: Kompromiss zu Bußgeldern
Nach monatelangem Ringen hat sich die Verkehrsministerkonferenz heute auf einen Kompromiss zu einer Reform des Bußgeldkatalogs geeinigt. Alle bereits im letzten Jahr beschlossenen unstrittigen Bußgelder können rechtssicher umgesetzt werden. Ein Fahrverbot bereits bei niedrigeren Tempoverstößen wird es nicht geben, allerdings werden die Bußgelder bei Geschwindigkeitsverstößen deutlich erhöht. Die StVO-Novelle musste wegen eines Formfehlers neu verhandelt

Ein Service von websozis.info

 

Aktuelles aus NRW

Der Link zur NRWSPD SPD-Fraktion Landtag NRW Der offizielle Blog der NRWSPD Die Mitmachpartei NRWSPD, das Forum

Auf der Landesdelegiertenkonferenz am 24. April kommen die Delegierten der NRWSPD digital zusammen, um über die Landeslistenbesetzung für die anstehende Bundestagswahl abzustimmen. Zwei Kandidat*innen für die Liste sind der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Rolf Mützenich, und Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Für den vorwärts NRW haben wir mit Beiden im "3 x kurz und knapp"-Interview

 

Ulla Schulte, MdB Kreis Borken

Um über die Situation der Tafeln in der Corona-Pandemie zu sprechen hatte ich kürzlich zu einem Video-Meeting eingeladen. Dabei waren Heinz Öhmann, Tafel Coesfeld, Gabriele Mnilk vom Rheder Laden, Hans-Peter Flinks, Tafel Borken, sowie die beiden SPD-Bundestagskandidat*innen Johannes Waldmann und Nadine Heselhaus.

Die Vertreter*innen der Tafeln berichteten von einem schwierigen Corona-Jahr mit Schließungen im ersten Lockdown und in der Folge zahlreichen Umstrukturierungsmaßnahmen zum Schutz von Mitarbeiter*innen und Kunde*innen. Dazu gehörten neben flexiblen Lebensmittelausgabemodellen auch die Ausstattung mit FFP2-Masken, Handschuhen und Filtergeräten. Ursula Schulte zeigte sich besonders beeindruckt von den zusätzlichen Leistungen, die die vertretenen Tafeln über die Abgabe von Lebensmitteln hinaus anbieten, etwa Hilfe bei der Anmeldung zum Corona-Schnelltest, Nachhilfe für Kinder oder Kontaktvermittlung zur Schuldnerberatung.

Zusammen mit den SPD-Bundestagskandidatinnen Nadine Heselhaus, Wahlkreis 126 Borken II, und Sarah Lahrkamp, Wahlkreis 124 Borken I und Steinfurt I, besuchte ich das Impfzentrum in Velen. Wir informierten uns dort bei Dr. Elisabeth Schwenzow, Leiterin des Krisenstabes des Kreises Borken, Andreas Brinkhues (Kreis Borken), derzeit Organisatorischer Leiter des Impfzentrums und Jens Eisenack, (Kassenärztliche Vereinigung), derzeit Medizinischer Leiter des Impfzentrums, über die Arbeitsabläufe und Organisation der zentralen Impfstelle im Kreis Borken.

"Wer hat es erfunden", wurde in einer Werbung mal gefragt. Der Vorschlag das Kurzarbeitergeld auf 24 Monate auszuweiten, ist ganz klar von unserem Kanzlerkandidaten Olaf Scholz auf den Weg gebracht worden. Und das ist gut so, denn das Kurzarbeitergeld verhindert Entlassungen und sichert somit Existenzen. Den Betrieben bleiben ihre Fachkräfte erhalten. In der Pandemie gibt es zudem einen vereinfachten Zugang. Mir ist es wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger wissen, dass es die SPD war, die für diesen "Rettungsanker" gesorgt hat.

 

Aktuell Newsletter Ulla Schulte